Ziele

Aufgaben und Ziele der Bayerischen Gebirgsschützen heute

Die Gebirgsschützen zeigen ihr Bekenntnis zum angestammten Glauben durch Paradedienste und Ehrenbegleitung des Allerheiligsten bei Fronleichnamsprozessionen oder bei weiteren lokal üblichen Prozessionen, durch Veranstaltung von Schützenwallfahrten und durch Teilnahme an Leonhardi(wall)fahrten. Der höchste Festtag im Jahreslauf ist der Patronatstag am 1. Sonntag im Mai, an dem sie das Patronat ihrer Schutzfrau, der Patrona Bavariae, feierlich begehen.

• Der Freistaat Bayern bittet die Bayerischen Gebirgsschützen gern zu Repräsentationsauftritten bei besonderen staatlichen Anlässen,  um auch auf diese Weise bayerische Eigenstaatlichkeit zu demonstrieren.

• Die Gebirgsschützen betreiben regelmäßig das sportliche Schießen, um  im Gebrauch des Gewehrs in der Übung zu bleiben und sich in freundschaftlichem Wettbewerb zu messen. Die Fertigkeit beim Schießen war früher die Voraussetzung für den Einsatz in der Landesverteidigung und steht noch heute für die Wehrhaftigkeit der Gebirgsschützen.

• Als Montur tragen die Gebirgsschützen die in ihren jeweiligen Heimatorten überlieferte ortstypische Tracht. So ist die Erhaltung und die Pflege der Tracht in Bayern auch den Gebirgsschützen zu verdanken.

• Die Pflege des alpenländischen Volksliedes unterstützen die Gebirgsschützen durch ihre alljährlichen Adventsingen und insbesondere durch die 1953 ins Leben gerufene Kiem-Pauli-Stiftung, die mit der von ihr gestifteten Kiem-Pauli-Medaille die Arbeit von Sängern, Musikanten und Förderern im Dienst der alpenländischen Volksmusik würdigt.

• Zur Denkmalpflege leisten die Gebirgsschützen ihren Beitrag, indem sie kulturell wertvolle Bauwerke wie Feldkreuze und Kapellen durch kostenlose Hand- und Spanndienste erhalten helfen.